Dresdner Totentanz 2013

Ausstellung
Tanz · Musik · Vortrag
Gerüstbrücke

Der Dresdner Totentanz ist ein Kunstprojekt in der Dreikönigskirche von Thomas Friedlaender in Zusammenarbeit mit dem Kunstdienst der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Totentanz – in Augenhöhe

Begehbare Gerüstbrücke vor dem Totentanz im Kirchraum
5. bis 16. März 2013, täglich von 10 bis 18 Uhr
Eröffnung am Montag, 4. März 2013, 19 Uhr

Unter dem Titel „Totentanz in Augenhöhe“ besteht vom 5. bis 16. März 2013, täglich von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, „dem Tod in die Augen zu schauen“: auf einer begehbaren Gerüstbrücke über die ganze Breite des Kirchenschiffs (12 Meter) und unmittelbar vor dem Relief in 4 Metern Höhe. Der Eintritt ist frei.

Die Eröffnung der Gerüstbrücke ist zugleich Midisage der Ausstellung des Kunstdienstes „Dresdner Totentanz – in Augenhöhe: Grafik _ Malerei _ Skulptur“ mit Worten von OLKR i.R. Dr. Christoph Münchow und Musik von Anna Katharina Schumann.

Programm

Veranstaltungen im Kirchraum der
Dreikönigskirche – Haus der Kirche:

Sonntag, 3. März 2013, 19 Uhr
„Eile mich, Gott, zu erretten“
Klagemusiken um 1600 · Kunstbetrachtung

Maria Skiba – Sopran
Thomas Friedlaender – Zink
Ercole Nisini – Posaune
Klaus Eichhorn – Orgel

„Der Dresdner Totentanz“
Kunstbetrachtung mit Dr. Arndt Kiesewetter,
Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Eintritt: 12 € (10 € erm.)

Sonnabend, 9. März 2013, 19 Uhr
Liebe, Verrat, Versöhnung, Tod und Leben
Indischer Tanz

Shany Mathew (Indien) – Tanz
Zoltan Lantos (Ungarn) – Geige
Yogeshwaran Manickam (Indien) – Percussion, Gesang

Ein Bogen von Liebe, Heldentum, Tod, Angst und Sterben bis hin zu Seelenfrieden – und das alles mit bewundernswürdiger Anmut und Ausdrucksstärke der indischen Tänzerin Shany Mathew und exzellenten Musikern als Resonanzkörper eines fernen Kulturkreises.

Karten im Vorverkauf (über www.mzdw.de) für 12/14/16 € zzgl. VVG und an der Abendkasse für 14/16/18 € (erm. um 4 €)

Freitag, 15. März 2013, 19 Uhr
Die Renaissancestadt Dresden
Kunstbetrachtung · Konzert

Die Renaissancestadt Dresden
Kunstbetrachtung mit Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Magirius
Landeskonservator i.R.

Lautenmusik der Renaissance
Andreas Arend (Berlin) – Laute

Eintritt: 12 € (10 € erm.)

Sonntag, 17. März 2013, 10 Uhr
Gottesdienst

Sonntag, 17. März 2013, ab 13 Uhr
Renaissancetänze
Vortrag · Workshop · Ball

mit Mareike Greb

13 Uhr: Vortrag „Die Gaillarde und ihr Erbe – ein mentalitätsgeschichtliches Porträt eines neuzeitlichen europäischen ‚Kriegs‘-Tanzes“
14.15 bis 18 Uhr: Workshop zur „Tanzkunst der Renaissance“
19 Uhr: Ball
   Martin Erhardt – Einhandflöte/Trommel und Regal
   Thomas Friedlaender – Perkussion
   Mareike Greb – Moderation und Leitung

Eintritt Vortrag: 6 € (4 € erm.)
Eintritt Workshop und Ball: 12 € (10 € erm.)
Eintritt Vortrag, Workshop und Ball: 16 € (12 € erm.)

Tickets

Die Preise sind unter den Veranstaltungen ausgewiesen. Tickets können für alle Veranstaltungen unter 0351/8033914 vorbestellt werden. Einen Vorverkauf gibt es nur für die Veranstaltung am 9. März unter www.mzdw.de. Die Abendkasse (mit Büchertisch) öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten und Dresden-Pass-Inhaber.

Dresdner Totentanz

Der Dresdner Totentanz ist ein Sandsteinrelief, ca. 12 Meter lang und 1,20 Meter hoch. Von 1535 bis ca. 1700 befand sich das bedeutende Kunstwerk am Georgentor des Schlosses und war weithin sichtbar für alle Besucher der Stadt, die sich ihr über die Elbbrücke nährten. Seit 1990 befindet sich der Totentanz in der Dreikönigskirche gegenüber dem Altar unter der Orgel-Empore.

Archiv

Dresdner Totentanz 2012
Dresdner Totentanz 2011
Dresdner Totentanz 2007
Dresdner Totentanz 2001

Änderungen sind nicht beabsichtigt, aber vorbehalten!

Für freundliche Unterstützung bedanken wir uns herzlich bei: Dresdner Neueste Nachrichten, Mitteldeutsche Barockmusik, KUS-Statik, teilAuto, Antea Bestattungen Dresden, Ev. Luth. Landeskirche Sachsen, Kirchspiel Dresden-Neustadt, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, CityCards/SUBdesign, Kunstdienst der Ev. Luth. Landeskirche Sachsen, Dreikönigskirche – Haus der Kirche. Außerdem gilt unser Dank: Stadtmuseum Dresden, Angelika Busse, Andreas Grosse, Elke Heber, Ulrike Hennig, Holger Metzner, Marius Winzeler, Henry Schuhmacher.